Bilder Wallis 2008   

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Wecken um 2:45 Uhr auf der Domhütte. Wir lassen es ruhig angehen und starten nach dem Frühstück um 3:35 Uhr. Bis zum Festijoch habe wir den selben Weg wie die Dombegeher. Nach kurzer Zeit haben wir auch schon die meisten der vor uns gestarteten Seilschaften überholt. Der Zustieg zum Festijoch ist z.T. mit Fixseilen gesichert und somit kein Problem. Das Wetter macht uns schon eher Probleme, denn im Westen ist Wetterleuchten sichtbar, das immer näher kommt. Wir gehen dann über den Gletscher und queren zu der Rinne unter dem Hohbärgjoch. Das Wetter wird immer schlechter und es beginnt zu graupeln.

Zustieg zum Festijoch in der Nacht
Nadelgrat, Hohbärghorn 4219m, Stecknadelhorn 4242m, Nadelhorn 4327m
Aufstieg zum Hohbärgjoch durch die Rinne


Nach Sonnenaufgang herrscht eine unwirkliche Stimmung. Das nahende Gwitter und die Sonnenstrahlen zaubern fantastische Lichteffekte an den Himmel.

fantastische Lichteffekte
fantastische Lichteffekte
Aufstieg zum Dom über Festigrat


Da der Schnee über Nacht nicht gefroren ist, sinken wir stark ein und Spur ist keine vorhanden. Wir beschliessen in den Felsteil auszuweichen. Da kommen wir dann ganz gut voran, müssen aber im oberen Teil wieder in den Firn. Da ist wieder anstrengende Spurarbeit gefragt in haltlosem Schnee.

gewaltige Spalten
mühsame Spurarbeit in haltlosem Schnee
Nadelgrat mit Stecknadel- und Nadelhorn


Endlich ist das Hohbärgjoch erreicht und in wenigen Minuten stehen wir auf dem Gipfel des Hohbärghorns 4219m. Der erste Viertausender in dieser Woche ist geschafft. Über den wunderschön zu kletternden Grat geht es dann weiter zum Stecknadelhorn 4242m.

am Gipfel des Hohbärghorns
unterwegs am Grat
Gipfel des Stecknadelhorns


Auf dem weiteren Weg zum Nadelhorn umgehen wir den unteren Gendarm links über eine heikle Querung in 55° steilen Gelände. Nach der Querung kommen wir auf den Normalweg, der vom Ulrichshorn hoch kommt. Wir folgen diesem und gelangen mit leichter Kletterei zum Gipfel des Nadelhorns 4327m.

heikle Querung 55° am unteren Gendarm
Gipfel Nadelhorn
Nadelgrat vom Nadelhorn


Auf dem Gipfel des Nadelhorns wird das Wetter dann auch langsam besser und wir können die fantastische Umgebung bestaunen. Nach der Gipfelrast treten wir den Abstieg an. Nach ein paar Metern Abstieg eröffnet sich ein wunderschöner Blick in die Nordwand der Lenzspitze. Wir steigen dann noch auf das Ulrichshorn 3925m und haben von dort einen grandiosen Blick auf den gerade eben bestiegenen Nadelgrat.

Blick auf Dom Normalweg
Abstieg vom Nadelhorn
Abstieg vom Nadelhorn
Lenzspitze Nordwand
wunderschöner Nadelgrat
wunderschöner Nadelgrat


Beim weiteren Abstieg müssen wir über den sehr spaltenreichen Bordier-Gletscher. Wir sind dann alle heilfroh, den Gletscher verlassen zu können und die Bordier-Hütte kurze Zeit später zu erreichen.

Aufstieg: 1660Hm, Abstieg: 1720Hm

wunderschöner Nadelgrat
spaltenreicher Bordier-Gletscher
gemütliche Bordier-Hütte


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